ein Besuch in Haldern lohnt sich immer – Anfang Juli sogar ganz besonders.
Da feiern wir in Haldern Schützenfest. Das ist doch nichts Besonderes, könnte man meinen, zumal es zum kommenden Schützenfest im Wesentlichen kaum Veränderungen zum letzten Jahr gibt. Was sich bewährt hat, sollte man nicht unbedingt verändern. Doch hinter den Kulissen arbeiten wir ständig an kleinen Verbesserungen, denn Stillstand bedeutet Rückschritt – und das soll es bei uns nicht geben. Wir setzen alles daran, auch in Zukunft ein unvergessliches Erlebnis für alle zu bieten und dabei stets weiterzuwachsen.
In diesem Jahr gibt es aber doch noch etwas gravierend Außergewöhnliches: Eine Woche vor unserem Schützenfest finden die diesjährigen Diözesan-Jungschützentage der Diözese Münster hier bei uns in Haldern statt ( 03.bis 05. Juli). Wir sehen dies auch als Anerkennung und Dankeschön unsererseits für die große Zahl an Jugendlichen, die in unserem Verein sind. Das Fest ist aber für alle gedacht, egal ob sie einem Schützenverein angehören oder nicht. Mitmachen kann ein jeder.
Wo wir gerade beim Dankeschön sind: das geht auch an alle helfenden Hände, die zum Erfolg unseres Festes beitragen. Ich freue mich auch über die wunderschön geschmückten Straßen und Vorgärten – vielen Dank für eure Mühe und Kreativität!
Das Schützenfest ist ein Herzstück unserer Dorfgemeinschaft, das Jung und Alt verbindet. Zudem schafft und pflegt es Freundschaften, die für uns alle von großer Bedeutung sind. Freunde stehen an unserer Seite, sie ermutigen uns.
Unser Schützenfest und die Diözesan-Jungschützentage sind mehr als nur geselliges Beisammensein. Es ist Ausdruck gelebten Miteinanders, tief verwurzelter Verbundenheit und ehrenamtlichen Engagements.
Nun lade ich Sie und Euch alle ein, lasst uns zusammen diese einzigartigen Feste feiern. Denn das werden sie auf jeden Fall werden. Lasst uns für ein paar Tage alle negativen Schlagzeilen dieser Zeit ein wenig ausblenden. Ich hoffe auf Tage voller Gemeinschaft, guter Gespräche und hoffentlich bestem Schützenfestwetter. Dazu wünsche ich viel Spaß!
Ich bin gespannt und freue mich darauf!
Helmut Schaffeld, Brudermeister
Eine normale Vorstandsversammlung war das nicht. Nach 22 Jahren wurde Brudermeister Manfred Daleske unter Standing Ovation am 10.03.2024 von 140 anwesenden Mitglieder verabschiedet, nachdem er sein Amt als Brudermeister niederlegte. In einer bewegenden Rede listete Manfred Daleske die Highlights in seiner Zeit als Brudermeister auf: die Einrichtung des Seniorennachmittags, ein eigenes Fest für die Jungschützen, eine nach wie vor solide Kassenlage und die Vergrößerung der Bruderschaft von 580 auf über 800 Mitglieder.
Der von der Versammlung einstimmig neu gewählte Brudermeister Helmut Schaffeld nahm dies zum Anlass nach Dankesworten für die geleistete Arbeit in den letzten 22 Jahren Manfred Daleske der Bruderschaft als Ehrenbrudermeister vorzuschlagen. Dies wurde einstimmig angenommen. Viele weitere Neuwahlen waren nun notwendig. Neuer stellvertretender Brudermeister wurde Johannes Erlebach. Schriftführer Benedikt Brömling wurde in seinem Amt bestätigt. Zum neuen stellvertretenden Schriftführer wurde der amtierende König Reiner Kösters gewählt, nachdem Daniel Köster nicht mehr zur Wiederwahl antrat.
Markus Hegmann wurde zum neuen stellvertretenden Kassierer gewählt. Norbert Winter, Patrick Freihoff und Martin Ruster wurden zu neuen Beisitzern gewählt und Patrick Terwey-Aldenhövel in diesem Amt bestätigt. Die beiden Jungschützenmeister Pascal van den Boom und Mattheo Brömmling wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Bereits zuvor wurden Schützenschwestern und Schützenbrüder aufgrund ihrer langjährigen Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet bzw. zu Ehrenmitgliedern ernannt. Frank Baumann und Christian Schulz erhielten aus den Händen des scheidenden Brudermeisters für ihre langjährige Vorstandstätigkeit das silberne Verdienstkreuz. Georg Oostendorp, der im Herbst als Rittmeister zurückgetreten war, wurde zum Ehrenrittmeister ernannt.
Wie auf jeder Versammlung wurde den anwesenden der Jahresbericht und die Kassenberichte vorgestellt. Nicht zuletzt aufgrund des Landesbezirksfestes im vergangenen Jahr fielen beide Berichte äußerst positiv aus. Der Schriftführer präsentierte den Mitgliedern im Anschluss daran noch einen Ausblick auf das kommende Jahr und das kommende Schützenfest, bevor der neue Brudermeister die Versammlung schloss und zum geselligen Teil übergegangen werden konnte.